Für mich hat mein Iglu-Wochenende ganz viele Gesichter. Am Morgen verspürte ich nur pure Vorfreude und Lust auf ein Abenteuer. Bei schönstem Wetter sind wir zu unserem Lagerplatz aufgestiegen und haben uns nach der Instruktion an die Arbeit gemacht.
Die Technik des Iglubaus hat mich fasziniert – Blöcke sägen, aufschichten und einen Eingang graben – All das tönt eigentlich ganz einfach, ist aber sehr anstrengend. Ich fragte mich, ob wir wohl bis zum Sonnenuntergang fertig werden.
Werde ich Im Iglu Platzangst haben?
Werde ich in der Nacht frieren?
All meine Ängste erwiesen sich als unbegründet. Die Stimmung im von Kerzenlicht beleuchteten Iglu war einfach unvergleichlich und Teigwaren und der heisse Tee haben seither nie mehr so gut geschmeckt.
Nie vergessen werde ich di Überwindung, die es brauchte, nach der Arbeit die verschwitzten Kleider auszuziehen und mich bei Minustemperaturen frisch und trocken anzukleiden. Genauso schwer war es, am
Morgen den Schlafsack zu verlassen und mich vor das Iglu zu trauen.
Doch all das hat sich mehr als nur gelohnt. Es war ein wirklich unvergessliches und unbeschreibliches Erlebnis, welches Teamgeist, Technik, körperliche Arbeit, die Schönheit der Natur und Lebensfreude beinhaltete und miteinander verband.





